Artikel nach Datum gefiltert: April 2019 - Schützengilde 1377 Korbach

Rekordbesuch beim Osterfeuer

Korbach - Frühlingshafte Temperaturen lockten viele Menschen am Osterwochenende ins Freie. Davon profitierten auch die Osterfeuer, die mancherorts am Samstag- oder Sonntagabend im Landkreis entzündet wurden. So wanderten auch Hunderte Korbacherinnen und Korbacher zum Osterfeuer auf den Pengel, das traditionell jedes Jahr am Ostersamstag von der Burschenkompanie der Schützengilde organisiert wird.
Pünktlich um 19.30 Uhr wurde es angezündet. Viele Familien mit Kindern und Hunden waren in diesem Jahr dabei. Die Jungen und Mädchen hatten besonders Spaß und entfachten eigene kleine Feuer. Für Essen und Trinken hatte die Burschenkompanie der Schützengilde bestens gesorgt, und als die ersten Besucher nach Einbruch der Dunkelheit wieder abrückten, strömten neue Gäste nach.

Quelle: WLZ, 23.4.19

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„Pengel“ wieder in Flammen

Korbach - Mit dem Radlader schiebt Stefan Rube eine letzte Ladung Äste in den Stapel. Das Holz knackt, selbst die schweren Baumstämme im aufgetürmten Haufen bewegen sich um einige Zentimeter. „Es ist nicht das höchste, von der Masse her aber sicher eines der größten Osterfeuer im Umkreis“, sagt Rube, Oberjäger der Burschenkompanie. Weithin sichtbar wird es am Samstag am „Pengel“ lodern.
Das Wetter soll gut werden, die Burschen der Korbacher Schützengilde rechnen mit einigen Hundert Besuchern. Das wäre der verdiente Lohn für die Arbeit: Mit ersten Vorbereitungen, Getränke- und Essensbestellungen haben die Jungschützen schon im Januar begonnen. „Richtig los ging es vor 14 Tagen. Wir haben Werbeschilder aufgestellt, Flyer verteilt, den Verkaufsstand aufgebaut“, sagt Rube. Landwirte und Firmen unterstützen die Burschen, stellen Trecker, Radlader, Lastwagen und Stromaggregate. Handfeste Hilfe erhalten sie auch von ihren Familien, den Altburschen und der Nachtwächtergilde „Pulweköppe“.
„Kurz bevor es losgeht, muss dann noch einmal das Holz umgeschichtet werden“, sagt Rube. Das Anzünden schließlich ist eine Zeremonie, die dem Burschenkönig und dem Burschenmeister vorbehalten ist: Mit Gasfackeln entflammen sie strategisch um den Holzstapel verteilte Strohhaufen.
Seit 1989 lädt die Burschenkompanie der Schützengilde jedes Jahr zum „Pengel in Flammen“ am „Pengel“ Richtung Ense. Die Anfänge des Osterfeuers liegen freilich noch weiter zurück. Am heutigen Fischerweg am Waldecker Berg hatten die Mitglieder der Burschenkompanie Anfang der 1970er-Jahre einen heimeligen Platz gefunden - anfangs nur für sich.
Doch nach und nach sprach sich die interne Veranstaltung herum, sodass die Burschen immer mehr Besucher begrüßen durften. Im wenige hundert Meter entfernten „Obstgarten“ hatten die Besitzer in den 1970ern einen Teil der Plantage roden lassen, was plötzlich Platz fürs Osterfeuer bot.
In den 1980er-Jahren entstand allerdings am Südring zwischen Ellerbruch, Flugplatz und Korbacher Spalte ein neues Wohnbaugebiet. Nach und nach rückten die Häuslebauer dem Osterfeuer an die züngelnde Glut. Aus Brandschutzgründen durften die Burschen am 2. April 1988 zum letzten Mal in den ehemaligen Obstgarten einladen. Am Pengel fanden sie im Folgejahr einen neuen Platz für ihr Fest.
Zum traditionellen Osterfeuer „Pengel im Flammen“ lädt die Burschenkompanie der Korbacher Schützengilde am Samstag, 20. April, ab 18.30 Uhr.

Quelle: WLZ vom 16.4.19

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Schützengilde zieht positive Bilanz – Verdiente Mitglieder geehrt – Schnadezug im August

Korbach - Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Schützengilde 1377 Korbach im Jahr 2018 war das Vogelschießen im August. Das erklärte der Erste Dechant Holger Tent bei der Jahreshauptversammlung.
Die veränderte und bunte Programmfolge ist nach seiner Einschätzung gut angekommen und hat 11 neue Mitglieder für den Verein gewonnen. Die Insignien seien zügig gefallen, der Vogel nach zwei Stunden auch. Auch die Beteiligung am Festzug des Hessentags sei für alle Formationen ein Erlebnis gewesen.
So gab es bei der besonders gut besuchten Jahreshauptversammlung zunächst auch jede Menge positive Erinnerungen an Besuche befreundeter Vereine der Region und deren Feste. Ein Highlight ist immer das Osterfeuer und der Tanz in den Mai.
Die Bürgerkompanie St. Regina richtete den Reginentag aus und beteiligte sich am mittelalterlichen Markt. Bei St. Barbara beginnt das neue Jahr traditionell mit der Böllerei zum neuen Jahr, 2018 ausnahmsweise vom Tylenturm. Die Schützenfrauen schmückten die Kümpe und beteiligten sich bei der Versorgung des Vogelschießens. Der Höhepunkt der Vereinsaktivitäten 2019 soll der Schnadezug am 17. August sein, der von Dorfitter nach Goldhausen führt.
Eine neue Formation, „die Nachtwächter“, hatten einige jüngere Vereinsmitglieder in der Planung. Sie wollten zunächst eine Satzungsänderung beantragen und dann die „Pulwerköppe“ gründen. Der Nachtwächter gehöre zu Korbach. Ortskontrolle, Feuerwache, Sicherheitsüberprüfung seien ebenso wichtige historische Beiträge zur Sicherheit Korbachs gewesen wie die der anderen Formationen der Schützengilde.
Man habe bereits ausführlich in historischen Quellen geforscht und decke mit der neuen Formation auch eine epochale Lücke in der Stadtgeschichte ab. Die Gilde hatte sich im Vorfeld mit dem Antrag beschäftigt und schlägt vor, den jungen Leuten die Gelegenheit zu geben, sich zwei Jahre im Vereinsgeschehen aktiv zu „bewähren“. Dann soll über den Antrag neu abgestimmt werden.
Eine besondere Ehrung erhielt Herbert Kuhaupt für seine finanzielle Unterstützung beim Umbau des Enser Tores. Aufwändigere Sanierungsarbeiten als vorhergesehen hatten ein Loch in die Kasse gerissen, Kuhaupt hatte den Fehlbetrag beglichen. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt eine Urkunde. Er ließ es sich nicht nehmen, seine Unzufriedenheit mit der äußeren Gestaltung des Enser Tores auszudrücken. Er sprach den Wunsch aus, die farbliche Gestaltung anzupassen.

Ehrungen bei der Schützengilde: Für 30-jährige Mitgliedschaft erhielten die Silberne Ehrennadel: Katharina-Franziska Hartmann, Alexander Weber, Albert Bedros, Gisela Fischer, Klaus Gellert, Dieter Steuber, Hans-Jürgen Wege, Joachim Willing, Pa- trik Hartmann, Karl-Heinrich Sippel-Heine und Ca- tharina Tent. Die Goldene Ehrennadel für 50-jäh- rige Mitgliedshaft erhielten: Klaus Fiedel jun., Ralf Fiege, Andreas Osterhold, Klaus Pötzsch, Hartmut Pötzsch, Kurt-Wilhelm Renner, Wilhelm
Schnause, Rüdiger Schnause, Axel Strube, Holger Tent, Klaus Thiele, Wolfgang Trachte, Karl-Heinz Westmeier jun., Karl-Jörg Fingerhut, Günther Steuber, Uwe Neubert, Carsten Schäfer, Ernst-Mi- chael Schäfer und Willi Tenge. Eine aufwendig ge- staltete Urkunde für 60-jährige Mitgliedshaft gab es für Dr. Wilhelm Bing, Friedrich-Wilhelm Fre- se, Karl-Friedrich Kuhnhenn, Horst Lessing, Wil- helm Rube, Horst Schaller, Friedhelm Schultze und Karl-Heinz Westmeier.

Quelle: WLZ vom 12.4.19

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Bunte Ostergrüße an den Korbacher Kümpen

Österlich geschmückt zeigt sich der Kump auf dem alten Marktplatz in Korbach. Jedes Jahr zur Osterzeit verzieren die Frauen der „Schützengilde 1377“ die vier historischen Brunnen in der alten Hansestadt mit selbst hergestellten Schmuck. Ein dekorierter Kump steht auch in der Stechbahn bei der Kilianskirche, auch der „Feldhühnerchenkump“ in der Lengefelder Straße ist prächtig hergerichtet. Wegen der Bauarbeiten bleibt der Rathaus-Kump in diesem Jahr zierlos.

Quelle: WLZ/11.4.2019

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Schießhagen: Spielgeräte und mehr Komfort für Theater-Besucher gewünscht

Der Schießhagen in Korbach ist einer der Bereiche an der Stadtmauer, der in den kommenden Jahren umgestaltet werden soll. Aktuell werden hierfür Ideen gesammelt. Ein großes Interesse daran, wie der Schießhagen in Zukunft aussehen soll, haben Schützengilde und Freilichtbühne.

Sie nutzen das Areal für ihre Veranstaltungen. Auf WLZ-Anfrage äußerten Holger Tent von der Schützengilde und Sabine Lessing von der Freilichtbühne ihre Wünsche hinsichtlich der Neugestaltung des Schießhagens.

Eines steht hierbei für Holger Tent fest: Dass die Planungen für die Umgestaltung des Schießhagens in Korbach auch den Rückbau des dortigen Feuerlöschteiches vorsieht, ist ganz in seinem Sinne. „Den braucht nun wirklich niemand mehr, zumal er seinen eigentlichen Zweck als Feuerlöschteich auch gar nicht mehr erfüllt“, sagt der 1. Dechant der Korbacher Schützengilde.

In der Vergangenheit sei es für die Schützen in den Tagen vor und nach den jeweiligen Vogel- und Freischießen stets sehr aufwendig gewesen, den Teich einzuzäunen und die Zäune dann wieder abzubauen. „Das müssen wir nämlich aus Sicherheitsgründen regelmäßig machen, wenn wir unsere Veranstaltungen im Schießhagen haben“, erklärt Holger Tent.

Vorschlag: Fläche für Feste und Konzerte

Doch nicht nur aus diesem Grund hält der 1. Dechant eine künftige Freifläche ohne Feuerlöschteich für sinnvoll. „Man könnte dort auch einige Spielgeräte aufstellen, damit auch Kinder bei den Veranstaltungen ihren Spaß haben. Außerdem könnte man auf der Fläche in Zukunft auch weitere Feste oder auch Konzerte stattfinden lassen. Das gesamte Areal ist doch sehr schön.“

Für die Schützengilde sei es in den zurückliegenden Jahren zudem nicht immer ganz leicht gewesen, wenn sie die Getränkewagen oder anderes Material für die Ausrichtung der Vogel- und Freischießen hinauf zum Schießplatz habe befördern müssen. „Der Weg, über den wir das machen, verläuft vom Parkplatz der Jugendherberge, auf dem immer unser Festzelt steht, vorbei am Feuerlöschteich und hinauf zum Schießplatz. Leider ist der Weg sehr schmal“, berichtet Holger Tent. Die Schützengilde fände es daher sinnvoll, wenn man im Zuge der Umgestaltung des Schießhagens den Weg breiter machen würde. „Gut wäre auch, wenn man die Böschung angleichen und alles etwas freizügiger gestalten würde“, sagt der 1. Dechant, der es „grundsätzlich positiv sieht, dass jeder seine Wünsche und Vorstellungen zur Neugestaltung des Schießhagens einbringen kann“.

Das wünscht sich die Freilichtbühne

Bei der Umgestaltung des Schießhagens fällt der Blick natürlich auch auf die dort ansässige Freilichtbühne. Im Gespräch mit unserer Zeitung stellte die Vorsitzende Sabine Lessing eine ganze Liste von Wünschen vor. „Wir sind nicht Eigentümerin der Bühne, sondern nutzen sie nur. Daher brauchen wir die Unterstützung durch die Stadt Korbach, um etwas verändern zu können“, sagt sie.

Höchste Priorität habe der Zuschauerraum. „Für ältere Menschen und Familien mit Kinderwagen ist es extrem schwer, durch die Reihen zu gelangen. Alles ist mittlerweile uneben und abgesackt. Bei einer derzeit sehr hohen Kapazität für 580 Menschen könnten wir sogar ein paar Sitzreihen entfernen, damit es insgesamt besser zugänglich wird“, sagt Sabine Lessing.

Insgesamt müsse sich aber die gesamte Situation für die Zuschauer verbessern. Dazu gehöre auch eine Verlängerung des Fächerdaches, das bislang nicht alle Sitzreihen erreiche. „Darüber hinaus sind unsere Verkaufsbuden für Getränke, Snacks und Würstchen derzeit auf dem Gelände verteilt. Unsere Zuschauer müssen sich also ständig neu anstellen. Es wäre schön, wenn wir einen einzigen Bereich schaffen könnten, von wo aus alles verkauft wird“, sagt die Vorsitzende. Mit Blick auf die weitere Infrastruktur hält Sabine Lessing ein Kassenhäuschen für sinnvoll. Geplant sei zudem, dass die Toilettenanlage vergrößert werde.

„Dann müssen aber die Materialien zur Ton- und Lichttechnik eine Etage nach oben. Das müsste man bei den Planungen entsprechend berücksichtigen“, sagt Sabine Lessing. Ein weiterer Wunsch der Freilichtbühne sei die Errichtung einer Scheune als Lagerstätte direkt hinter der Bühne. „Bislang müssen wir die großen Requisiten von unserem Lagerraum am Südring zur Freilichtbühne schaffen. Das ist sehr aufwendig.“

Auch die Installation einer Drehbühne sei eine der zahlreichen Ideen gewesen. „Es ist schön, dass wir alle unsere Vorstellungen darlegen können. Was letztlich finanziell machbar ist, werden wir sehen“, sagt Sabine Lessing, die abschließend noch zwei weitere Punkte anspricht.

„In Zukunft soll der Schießhagen auch etwas offener gestaltet werden. Da geben wir zu bedenken, dass es für das Areal der Freilichtbühne natürlich besser wäre, wenn künftig alles eingefriedet wird. So können wir uns besser vor Vandalismus schützen.“ Außerdem sei bei allen Planungen zur Neugestaltung auch zu überlegen, wie man das Gelände der Freilichtbühne außerhalb der Aufführungs- und Probenzeiten für weitere Veranstaltungen nutzen könne.

Das sagt die Stadt Korbach

Auf die Frage, was in Zukunft im Schießhagen konkret umgesetzt werden soll, hält man sich bei der Stadt Korbach noch bedeckt. „Aus gutem Grund“, wie Bauamtsleiter Stefan Bublak betont. Schließlich sei man noch mitten in der Ideensammlung. Er verweist auf das übergeordnete Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“. Die Stadt habe ein ganzes Bündel an Ideen für den Stadtmauerring und die Laake entwickelt und angemeldet. Mit bis zu 2,4 Millionen Euro können dort bis 2023 mehrere Projekte umgesetzt werden. „Aktuell lassen wir in Zusammenarbeit mit Interessengruppen wie beispielsweise der Schützengilde und der Freilichtbühne Ideen in ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept einfließen. Wenn die Planungen konkret werden, stellen wir sie in den Ausschüssen und in der Stadtverordnetenversammlung vor.

Quelle: WLZ vom 21.3.2019

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