Schützengilde zieht positive Bilanz – Verdiente Mitglieder geehrt – Schnadezug im August

Korbach - Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Schützengilde 1377 Korbach im Jahr 2018 war das Vogelschießen im August. Das erklärte der Erste Dechant Holger Tent bei der Jahreshauptversammlung.
Die veränderte und bunte Programmfolge ist nach seiner Einschätzung gut angekommen und hat 11 neue Mitglieder für den Verein gewonnen. Die Insignien seien zügig gefallen, der Vogel nach zwei Stunden auch. Auch die Beteiligung am Festzug des Hessentags sei für alle Formationen ein Erlebnis gewesen.
So gab es bei der besonders gut besuchten Jahreshauptversammlung zunächst auch jede Menge positive Erinnerungen an Besuche befreundeter Vereine der Region und deren Feste. Ein Highlight ist immer das Osterfeuer und der Tanz in den Mai.
Die Bürgerkompanie St. Regina richtete den Reginentag aus und beteiligte sich am mittelalterlichen Markt. Bei St. Barbara beginnt das neue Jahr traditionell mit der Böllerei zum neuen Jahr, 2018 ausnahmsweise vom Tylenturm. Die Schützenfrauen schmückten die Kümpe und beteiligten sich bei der Versorgung des Vogelschießens. Der Höhepunkt der Vereinsaktivitäten 2019 soll der Schnadezug am 17. August sein, der von Dorfitter nach Goldhausen führt.
Eine neue Formation, „die Nachtwächter“, hatten einige jüngere Vereinsmitglieder in der Planung. Sie wollten zunächst eine Satzungsänderung beantragen und dann die „Pulwerköppe“ gründen. Der Nachtwächter gehöre zu Korbach. Ortskontrolle, Feuerwache, Sicherheitsüberprüfung seien ebenso wichtige historische Beiträge zur Sicherheit Korbachs gewesen wie die der anderen Formationen der Schützengilde.
Man habe bereits ausführlich in historischen Quellen geforscht und decke mit der neuen Formation auch eine epochale Lücke in der Stadtgeschichte ab. Die Gilde hatte sich im Vorfeld mit dem Antrag beschäftigt und schlägt vor, den jungen Leuten die Gelegenheit zu geben, sich zwei Jahre im Vereinsgeschehen aktiv zu „bewähren“. Dann soll über den Antrag neu abgestimmt werden.
Eine besondere Ehrung erhielt Herbert Kuhaupt für seine finanzielle Unterstützung beim Umbau des Enser Tores. Aufwändigere Sanierungsarbeiten als vorhergesehen hatten ein Loch in die Kasse gerissen, Kuhaupt hatte den Fehlbetrag beglichen. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt eine Urkunde. Er ließ es sich nicht nehmen, seine Unzufriedenheit mit der äußeren Gestaltung des Enser Tores auszudrücken. Er sprach den Wunsch aus, die farbliche Gestaltung anzupassen.

Ehrungen bei der Schützengilde: Für 30-jährige Mitgliedschaft erhielten die Silberne Ehrennadel: Katharina-Franziska Hartmann, Alexander Weber, Albert Bedros, Gisela Fischer, Klaus Gellert, Dieter Steuber, Hans-Jürgen Wege, Joachim Willing, Pa- trik Hartmann, Karl-Heinrich Sippel-Heine und Ca- tharina Tent. Die Goldene Ehrennadel für 50-jäh- rige Mitgliedshaft erhielten: Klaus Fiedel jun., Ralf Fiege, Andreas Osterhold, Klaus Pötzsch, Hartmut Pötzsch, Kurt-Wilhelm Renner, Wilhelm
Schnause, Rüdiger Schnause, Axel Strube, Holger Tent, Klaus Thiele, Wolfgang Trachte, Karl-Heinz Westmeier jun., Karl-Jörg Fingerhut, Günther Steuber, Uwe Neubert, Carsten Schäfer, Ernst-Mi- chael Schäfer und Willi Tenge. Eine aufwendig ge- staltete Urkunde für 60-jährige Mitgliedshaft gab es für Dr. Wilhelm Bing, Friedrich-Wilhelm Fre- se, Karl-Friedrich Kuhnhenn, Horst Lessing, Wil- helm Rube, Horst Schaller, Friedhelm Schultze und Karl-Heinz Westmeier.

Quelle: WLZ vom 12.4.19

Letzte Änderung amFreitag, 26 April 2019 08:02

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