Rund 200 Teilnehmer beim Korbacher Grenzbegang

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Korbach. Herrliches Wetter, alle Grenzsteine dort, wo sie hingehören, und erfreulich viele Teilnehmer: Der Schnadezug der Korbacher am vergangenen Sonntag war rundum gelungen.
Früh ging es los am Sonntag: Bereits ab 7 Uhr sammelten sich die ersten Grenzgänger aus Korbach, bis es um kurz vor acht Uhr endlich hieß: „Aufbruch!" 1. Dechant Holger Tent, Schnadekundiger Heinz Merl und Männer-Oberjäger Uwe Stein begrüßten die zahlreichen Teilnehmer und ließen dann unter Trommelmelodien Richtung alter Bahntrasse abmarschieren. Strahlender Sonnenschein den ganzen Tag hindurch sorgte für das notwendige Hochgefühl bei den Wandersleuten.
Vom Alten Marktplatz ging es zur Dalwigker Warte. Hier hatte Experte Merl seinen ersten von vielen Auftritten und unterrichtete die Korbacher und Gäste über die historischen Begebenheiten an jedem Haltepunkt. Über die Schlagmühle und den Kesselbusch in Richtung Eisbusch ging es bis zum Mittagsquartier. Unterwegs freuten sich die Korbacher, Gäste aus Meineringhausen, Obernburg, Dorfitter und von den Jagdgenossen begrüßen zu dürfen. Dies ließen sich am jeweiligen Stein stutzen und hatten kleine Gastgeschenke mitgebracht.
Zwei neue Steine begutachteten die Teilnehmer ganz besonders: Den der Jagdgenossen und den von Elisabeth und Uwe Neubert (ehemaliges Schützenkönigspaar) nahe des Totenhübbels.
Zwischendurch kamen die Teilnehmer wegen der Steigungen und praller Sonne durchaus ins Schwitzen. Doch die Burschenkompanie hatte gegen einen kleinen Obulus auf dem Marketenderwagen immer Erfrischungen parat. Über den Flugplatzweg kamen die Korbacher wieder zurück in die alte Hansestadt. Am Vereinssitz, dem Gildehaus in der Enser Straße, fand die Veranstaltung einen vergnüglichen und entspannten Abschluss.
Für die Teilnehmer gab es neben der Schnademünze auch einen Stutzbrief, den die Pioniere ausstellten. „Der Stein, die Grenze, in Ewigkeit“ riefen sie laut und deutlich und stutzten dabei eifrig – je nach Teilnehmer mal behutsam, dann wieder etwas engagierter.

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Korbacher Schnadezug 2017

  • Freigegeben in 2017

Die sechste und damit letzte Runde des Korbacher Schnadezuges steht an: Am 27. August 2017 werden die Mitglieder der Korbacher Gilde den alten Grenzabschnitt zwischen Dalwigker Warte und Dorfitterweg abschreiten. Eingeladen sind alle Korbacher und Gäste.

Ob die angrenzenden Nachbargemeinden der alten Hansestadt es wohl gewagt haben, die altehrwürdigen Grenzsteine zu versetzen und sich damit wertvolles Korbacher Land unter den Nagel zu reissen? Das werden die Korbacher am Sonntag (27.8.17) kontrollieren. Dann lädt die Schützengilde zum historischen Grenzbegang, selbstverständlich mit ihren Freunden aus den anderen Gemarkungen. Angeführt von Männernoberjäger Uwe Stein und Schnadekundigem Heinz Merl wird sich die Gruppe schon früh um 7.30 am Alten Marktplatz treffen (weiterer Ablauf siehe unten) und unterwegs immer wieder Abordnungen in Empfang nehmen.

Vom Marktplatz geht es zum eigentlichen Startpunkt von Abschnitt 6: der Dalwigker Warte. Unwegsames Gelände haben die Pioniere der Gilde bereits für die "Fußgänger" freigeschnitten. Für ältere Teilnehmer stehen Trecker mit Anhänger bereit.

Für die "Atzung", also das leibliche Wohl, sorgen die Burschen. Das Stutzen übernehmen die Pioniere unter Hauptmann Holger Tent.

Ladzettel

"Alidieweilen die Korbacher Schützen am Sonntag, den 27. August dieses Jahres, ihren Schnadezug fortsetzen wollen, also bitten wir unsere ehrenwerten Freunde und Nachbarn, mit uns altem Brauch gemäss, die Grenzen zu begehen und zu bestätigen. Die Zeiten und Treffpunkte haben wir auf den beiliegenden Blättern verzeichnet. Wir hoffen, unsere wohlgeneigten Freunde begrüssen zu können, haben auch für die erforderliche Atzung gesorget und freuen uns auf das Wiedersehen.

Korbach, im August 2017

Holger Tent, 1. Dechant | Heinz Merl, Schnadekundiger"

Ablaufplan:

7.30 Uhr: Antreten aller Formationen auf dem Marktplatz vor dem Gasthaus zur Waage, Anblasen des Schnadezuges und Abmarsch mit dem Trommler der Pioniere durch die Dalwigker Straße bis zum Fahrradweg Waldecker Berg. Auf dem Fahrradweg entlang, an den Aussiedlerhöfen vorbei bis zur Dalwigker Warte.

9.00 Uhr: Ankunft an der Dalwigker Warte und Begrüßung der Abordnung aus Meineringhausen. Stutzen durch die Pioniere.

– Frühstückspause –

9.45 Uhr: Abmarsch zur Schlagmühle zum Stein der Gruppe St.Regina

10.05 Uhr: Ankunft Schlagmühle, Stutzen am Stein der St. Regina.

10.20 Uhr: Abmarsch Richtung Kettelborn durch den Kesselbusch bis zum anderen Waldrand zum Stein von Friedrich Schmalz.

10.40 Uhr: Stutzen durch die Pioniere am Stein von Friedrich Schmalz.

10.55 Uhr: Abmarsch Richtung Eisborn, die alte Landesgrenze entlang Eisensteinweg bis auf die Ecke Dalwigker Holz.

11.30 Uhr: Begrüßung der Abordnung aus Obernburg am Eisensteinweg, anschließend Weitermarsch bis zur Höhle (Stein von Sippel)

12.20 Uhr: Ankunft am Stein von Herbert Sippel, Stutzen durch die Pioniere. Begrüßung der Abordnung von Dorf-Itter.

– Mittagspause –

13.20 Uhr: Abmarsch um den Totenhübbel, hier Einweihung des neuen Steines von Uwe und Elisabeth Neubert. Stutzen Pioniere.

14.15 Uhr: Abmarsch vom neuen Stein über die Landstraße bis zum Dorfitterweg, hier Ende der Schnade gegen 15.00 Uhr.

15:00 Uhr: Rückmarsch über Flugplatzweg zum Gildehaus

15:45 Uhr: Ankunft am Gildehaus und Abschluss. Stutzen der Pioniere

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Die Schützengilde Korbach
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